AGB

Allgemeine Liefer- und Geschäftsbedingungen

I. Geltung
  1. Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten für alle von Nina Ludwig Photography (nachfolgend Fotograf oder Auftragnehmer) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Sie gelten als vereinbart, wenn Ihnen nicht umgehend widersprochen wird.
  2. „Lichtbilder“ im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, Dia-Positive, Papierbilder, Still-Videos, elektronische Stehbilder in digitalisierter Form, Videos usw.)

 

 

II. Termin und Auftragserteilung
  1. Die Buchung eines Termins per E-Mail oder Telefon (einschließlich Messenger Diensten) ist in jedem Fall verbindlich und führt durch eine eindeutige Bestätigung des Fotografen zu einem Vertrag.
  2. Falls der Kunde aus nachvollziehbaren Gründen (Krankheit, höhere Gewalt) verhindert ist und dadurch den Termin nicht wahrnehmen kann, kann er den Termin kostenlos verschieben. Im Falle einer Absage die nach Ermessen des Fotografen nicht annehmbar ist, können bis zu 30% Stornogebühren berechnen. Falls der Zeitpunkt der Stornierung weniger als 24 Stunden vor dem Shootingtermin liegt, behält sich der Fotograf vor, bis zu 50% des Gesamtpreises in Rechnung zu stellen.
  3. Auch der Fotograf hat das Recht den Termin aufgrund widriger Umstände (Wetter, Krankheit, höhere Gewalt) abzusagen. Der Kunde hat hierbei kein Recht auf Schadensersatzzahlungen.

 

 

III. Auftragsproduktionen und Fotoshootings
  1. Durch die Buchung eines Shootings entsteht ein Kaufvertrag. Falls die bereits erbrachte Leistung nicht in Anpruch genommen wird, bleibt die Zahlungspflicht des Kunden bestehen.
  2. Spätestens 14 Tage nach dem Shootingdatum erhält der Kunde eine Onlineauswahlgalerie. Der Kunde sucht sich die seinem Paket entsprechende Anzahl an Bildern aus. Ein Download oder eine Veröffentlichung der Vorschaubilder ist verboten. Bei unsachgemäßer Veröffentlichung der Bilder kann eine Gebühr bis zu 200€ anfallen. Weitere Bilder können jederzeit hinzugebucht werden. Im Falle einer Nachbestellung erfolgt die weitere Verarbeitung der Bilder erst nach Zahlungserhalt. Die gewünschten Bilder werden nach Ermessen des Fotografen bearbeitet. Unbearbeitete Rohdaten werden grundsätzlich nicht herausgegeben. Wenn die Nachbearbeitung nicht dem Geschmack des Kunden entspricht und dieser eine erneute Bearbeitung wünscht, muss der Fotograf diesem nicht entgegen kommen.
  3. Das Mitfotografieren Dritter ist während des Shootings ohne ausdrückliche Genehmigung des Fotografen nicht gestattet.

 

 

IV. Honorare
  1. Es gilt das vereinbarte Honorar. Gemäß §19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben.
  2. Die Fahrtkosten werden von dem Kunden übernommen.
  3. Das Liefern und weitere Verarbeiten der Bilder erfolgt erst nach eingeganger Zahlung. Das Honorar ist entweder bar oder zehn Tage nach dem Rechnungsdatum per Überweisung zahlbar. Der Kunde gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 30 (in Worten: dreißig) Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Dem Fotografen bleibt vorbehalten, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle enstandenen Werke Eigentum des Fotografen.
  4. Durch den Auftrag anfallende Kosten und Auslagen (z.B. Material- und Laborkosten, Modellhonorare, Kosten für erforderliche Requisiten, Reisekosten, erforderliche Spesen etc.) sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Kunden.

 

V. Widerrufsrecht
  1. Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Der Widerruf muss ausdrücklich erfolgen; die bloße Rücksendung erhaltener Ware reicht nicht aus. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware (bei wiederkehrender Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) beim Empfänger und auch nicht vor Erfüllung der Informationspflichten gemäß Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 oder Artikel 246b § 2 Satz 1 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: Nina Ludwig Photography | Erfurter Weg 9 | 72108 Rottenburg | info@nina-ludwig.de
  2. Widerrufsfolgen: Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurück zu gewähren und ggfs. gezogene Nutzungen herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie insoweit Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Waren gilt das nicht, wenn die Verschlechterung der Ware ausschließlich auf deren Prüfung – wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre – zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Pflicht zum Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie ein Eigentümer in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Die erhaltene Ware ist auf unsere Gefahr zurückzusenden, jedoch haben Sie die Kosten der Rücksendung zu tragen, sofern die gelieferte Ware der bestellten entspricht. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung der Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.
  3. Wichtige Hinweise: Soweit der Vertrag auf die Erbringung von Dienstleistungen gerichtet ist, gelten folgende Besonderheiten:

 

Soweit wir mit der Erbringung der Dienstleistung auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, erlischt Ihr Widerrufsrecht, wenn die Leistung vollständig erbracht ist. Für bis zum Widerruf erbrachte Teilleistungen haben wir einen Anspruch auf deren Vergütung. Mit der Annahme dieser AGB erklären Sie Ihre Kenntnis von dem Verlust Ihres Widerrufsrechts unter den genannten Voraussetzungen.

Soweit der Vertrag auf Lieferung von digitalen Inhalten, die sich nicht auf einem körperlichen Datenträger befinden, gerichtet ist, erlischt Ihr Widerrufsrecht, wenn Sie mit der Erfüllung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist ausdrücklich einverstanden sind. Mit der Annahme dieser AGB erklären Sie Ihre Kenntnis von dem Verlust Ihres Widerrufsrechts unter dieser Voraussetzung.

Das Widerrufsrecht besteht nicht, wenn Sie in Ausübung Ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit gehandelt haben.

Das Widerrufsrecht besteht nicht, wenn Inhalt des Vertrages die Lieferung von Waren ist, die nach Ihrer Spezifikation angefertigt werden und die eindeutig auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

 

VI. Urheber- und Nutzungsrechte
  1. Des Fotografen: Der Kunde erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke i.S.v. § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt. Damit bleiben die vollen Nutzungsrechte stets beim Fotografen. Der Fotograf hat ein zeitlich, räumlich, sachlich und örtlich uneingeschränktes Nutzungsrecht der Bilder. Falls der Kunde eine Einschränkung dieses Rechtes wünscht und beispielsweise einer Veröffentlichung, die das Gesicht des Kunden zeigt, nicht zustimmt, so muss dies vor dem Shooting schriftlich festgehalten werden.
  2. Des Kunden: Der Kunde erwirbt grundsätzlich nur ein eingeschränktes Nutzungsrecht.Die Bilder dürfen zur privaten Nutzung uneingeschränkt verwendet werden. Im Falle einer Veröffentlichung im Internet auf der eigenen Website oder sozialen Netzwerken darf ausschließlich die weboptimierte Bildversion mit dem Logo des Fotografen verwendet werden. Das Logo darf weder entfernt noch ausgeschnitten werden. Desweiteren dürfen alle Fotos in gedruckter oder digitaler Form unverändert gespeichert werden. Alle anderen Nutzungen bedarfen der schriftlichen Zustimmung des Fotografen und sind ohne diese nichtgestatt
  3. Veränderungen des Bildmaterials durch Foto-Composing, Montage, jegliche Bildbearbeitungsprogramme oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Fotografen gestattet. Auch darf das Bildmaterial nicht abgezeichnet, nachgestellt fotografiert oder anderweitig als Motiv benutzt werden. Das Erstellen einer Collage ist ebenso untersagt.

 

 

VII. Haftung
  1. Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. Für Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts, Negativen oder Daten haftet der Fotograf – wenn nichts anderes vereinbart wurde – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
  2. Der Fotograf übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekte.Der Erwerb von Nutzungsrechten über das fotografische Urheberrecht hinaus, z. B. für abgebildete Werke der bildenden oder angewandten Kunst sowie die Einholung von Veröffentlichungsgenehmigungen bei Sammlungen, Museen etc. obliegt dem Kunden.
  3. Der Fotograf haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials. 
  4. Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen die Rücksendung erfolgt.
  5. Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung des Bildmaterials ist der Kunde für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich.
VIII. Allgemeines
  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, und zwar auch bei Lieferungen ins Ausland.
  2. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
  3. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.